Erste Trompete

Trompete online lernen: Meine ehrlichen Erfahrungen als Späteinsteigerin mit 50

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Trompete online lernen als Späteinsteigerin mit 50 — gebrauchte Trompete für den ersten sauberen Ton
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Sechs Töne, mehr braucht die erste Zeile von „Happy Birthday" nicht. Und ausgerechnet daran entschied sich für mich die ganze Frage: Kann eine Späteinsteigerin mit 50 wirklich Trompete lernen, ohne je einen Lehrer neben sich zu haben, nur mit einem Online-Kurs? Meine Erfahrung lege ich hier nüchtern neben die andere Möglichkeit, so wie ich früher zwei Aktenvorgänge nebeneinandergeschoben hätte, damit du für deine eigene Musik ab 50 eine echte Entscheidung triffst und nicht bloß ein Bauchgefühl.

Meine Antwort vorweg, damit du nicht bis zum Schluss warten musst: Für fast alles, was ein Anfänger sowieso allein macht — lange Töne halten, die Ventile drücken, die Luft einteilen —, trägt ein guter Online-Kurs genauso weit wie eine Musikschule. Der Abstand schrumpft am Ende auf einen einzigen Punkt zusammen, und den nenne ich weiter unten beim Namen. Vorher der ehrliche Hinweis unter uns: In diesem Text stecken Affiliate-Links zu dem Kurs, den ich selbst nutze; kaufst du darüber, bekomme ich eine kleine Provision, und dein Preis bleibt gleich.

Warum überhaupt Trompete — und nicht Trommel oder Cajon

Ein Leben lang habe ich nur zugehört. Miles Davis lief bei mir, während andere Leute Radio hörten, und dieser klare, fast schmerzhafte Glanz einer Trompete in der Kirche ist mir nie aus dem Kopf gegangen. In der Schule gab es damals Blockflöte, danach hielt ich mich für unmusikalisch — so ein Urteil fällt man mit zwölf und schleppt es mit wie eine alte Steuernummer. Zum 50. wollte ich es dann wissen und habe dem Nachbarn seine verkratzte Trompete abgekauft.

Gundula Preiß, eine Leserin aus Dortmund, hat mir kürzlich geschrieben, sie schwanke noch zwischen der Trompete und etwas Leiserem für die Wohnung — sie ist Krankenschwester und kauft nichts, ohne vorher haarklein verstanden zu haben, warum. Ihr habe ich geschildert, was auch bei mir zur Wahl stand: Schlagzeug reizte mich, so wie es meine Tochter als Teenager mal wollte, und dafür gäbe es Kurse wie den meineMusikschule Schlagzeug-Kurs oder, für alle die lieber einmal zahlen, den RudiHein Schlagzeug-Kompakt. Ein Cajon lag ebenfalls im Rennen, weil man mit dem Kurs von Martin in der Wohnung wirklich niemanden stört. Am Ende zog der Klang des Messings stärker, und dabei blieb es.

Trompetenventile und Ventilöl aus der Nähe — Ventilpflege beim Trompete lernen für Späteinsteiger

Online-Kurs oder Lehrer im Raum — was trägt eine Späteinsteigerin weiter?

Struktur brauche ich, das ist von der Beamtin übrig geblieben — einfach drauflosblasen führt nur zu Frust und einer tauben Unterlippe. Deshalb übe ich mit dem Kurs meineMusikschule Trompete: ein fester Lehrplan, der vom ersten Ton an aufbaut, den ich aber im eigenen Tempo im Gartenhaus abarbeite, ohne mich zwischen achtjährige Wunderkinder in eine Musikschule setzen zu müssen. Wie man den Ansatz formt, führt so ein Video geduldig und beliebig oft vor — genau der Teil, den man ohnehin allein wiederholt, bis die Lippe ihn kann.

Norbert, mit dem ich zwanzig Jahre im Finanzamt am selben Flur saß, hält das für eine Schnapsidee — er traut keiner Methode, bei der kein Mensch danebensteht und auf die Finger schaut, so wie ihm auch beim Jazz die freie Improvisation seit jeher suspekt ist. Sein Einwand ist nicht dumm: Ein Bildschirm merkt nicht, wenn du dir etwas Falsches angewöhnst. Was ihn für mich trotzdem entkräftet, ist zweierlei — ein Kurs gibt mir wenigstens einen festen Übe-Rhythmus vor, an den ich mich halte, und die eine Sache, die ich wirklich falsch angegangen bin, hätte mir im ersten Moment auch kein Lehrer erspart: Die Atemübungen aus meinem Tai-Chi-Kurs wollte ich eins zu eins auf die Trompete übertragen, und das hat schlicht nichts gebracht, weil die Luft hier ganz anders eingeteilt werden will als bei einer ruhigen Übung im Stehen.

Der Ansatz — die eine Stelle, an der Hände neben dir zählen

Hier kommt der ehrliche Bruch in meiner Rechnung, genau der Punkt, den ich oben angekündigt habe. Alles Mechanische lernst du online sauber. Ob deine Lippen aber im richtigen Winkel auf dem Mundstück sitzen, sieht ein Video nicht. Ein Lehrer legt dir notfalls die Finger an den Kiefer und korrigiert in Sekunden, wofür ich vor dem Bildschirm eine gute Weile im Trüben stochere. Wer einen schiefen Ansatz schnell wieder loswerden will, ist bei einem Menschen im Raum besser aufgehoben — das gebe ich Norbert offen zu.

Zwei Dinge haben mir online trotzdem geholfen, den Ansatz nicht ganz zu verhunzen. Zum einen achte ich streng darauf, die Trompete richtig zu halten, damit der Nacken nicht verkrampft und die Lippe gerade aufliegt. Zum anderen habe ich mich früh damit befasst, welches Mundstück für Anfänger passt, statt einfach das erstbeste aufzuschrauben. Beides ersetzt keine Hand am Kiefer, aber es verkleinert den Abstand zum Lehrer spürbar. Der Beleg, dass dieser Weg wirklich trägt, war bei mir unspektakulär: die erste Zeile von „Happy Birthday", einmal ganz durchgespielt, ohne dass mir ein einziger Ton wegbrach.

Was der Kurs mir abnimmt und was ich selbst tragen muss

Selbstbeherrschung ist der stille Preis fürs Online-Lernen — es kommt kein Lehrer vorbei, der mahnt, wenn ich tagelang nur Platten gehört, aber die Ventile nicht angefasst habe. Also schreibe ich sonntags auf, was lief und woran ich als Nächstes gehe; diese kleine Buchführung über mich selbst ersetzt den Lehrer, der sonst nachhaken würde. Wenn ich mal wieder ins Stocken gerate, wie man flüssig Noten liest, ohne die Linien mit dem Finger abzuzählen, hole ich mir die passende Lektion bei meineMusikschule und sehe wenigstens, dass es anderen ganz genauso geht.

Zum Alltag gehört Kleinkram, den kein Kurs für mich erledigt: Vor dem eigentlichen Üben spiele ich mich mit ein paar ruhigen Tönen ein, und die klemmenden Ventile brauchen ihren Tropfen Öl, sonst hängt der zweite Zug fest. Handgriffe, keine Geheimnisse — man nimmt sie einfach in den Ablauf auf.

Neulich am Domplatz-Wochenmarkt fragte mich eine Bekannte, ob so ein Online-Kurs denn wirklich etwas tauge, und ich gab ihr sinngemäß dieselbe Antwort, die auch am Anfang dieses Textes steht.

Wann ich zu online rate und wann zum Lehrer

Die Entscheidung lässt sich auf ein paar klare Sätze eindampfen, und da kommt mir die Aktenmentalität zugute. Nimm den Online-Kurs, wenn du dir dein Tempo selbst einteilst, dich vor fremden Ohren nicht blamieren willst und die Geduld für ein bisschen Buchführung über dich selbst mitbringst. Nimm den Lehrer im Raum, wenn du sofortige Korrektur am Ansatz brauchst, allein schwer bei der Stange bleibst oder einfach jemanden willst, der zurückfragt. Und falls dir, wie Gundula, die Wohnung zu hellhörig und die Trompete eine Nummer zu laut ist, dann ist der leise Weg über den Cajon-Kurs keine Schande — nur eben ein anderes Instrument, nicht der leisere Zwilling der Trompete.

Für mich fällt die Waage klar auf die Online-Seite, und deshalb sage ich es ohne Umschweife: Packt dich der Klang des Messings genauso wie mich, dann probier den Kurs von meineMusikschule Trompete aus — geduldig, strukturiert und jederzeit kündbar, falls es mit 50 doch nicht dein Weg sein sollte. Der erste saubere Ton, der einfach steht, ist ein besserer Startpunkt als jedes große Versprechen. Wir hören uns.

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