Erste Trompete

Trompete online lernen: Meine ehrlichen Erfahrungen als Späteinsteigerin mit 50

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Trompete online lernen: Meine ehrlichen Erfahrungen als Späteinsteigerin mit 50
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Sonntagabend im Münsterland, die Sonne sinkt hinter die Hecke und ich sitze hier im Gartenhaus mit einem leichten Kribbeln in der Oberlippe. Es ist dieses spezifische Kribbeln, das man nur bekommt, wenn man zwanzig Minuten lang versucht hat, ein sauberes G zu halten, während draußen die Amseln wahrscheinlich über meinen kläglichen Luftstrom lachen. Letzten Mittwoch war es besonders schlimm — ich dachte, nach fünf Monaten Übung hätte ich den Bogen raus, aber dann kippte mir jeder zweite Ton weg wie ein wackeliger Aktenstapel im Finanzamt.

Bevor ich dir aber erzähle, wie ich mich durch die ersten Tonleitern kämpfe: Ein kleiner Hinweis unter uns Schwestern. In diesem Text stecken Links zu den Kursen, die ich nutze. Wenn du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis absolut nichts. Ich teile hier nur, was ich in meinem Gartenhaus-Exil wirklich selbst ausprobiere und für gut befunden habe. Hier ist meine vollständige Offenlegung.

Der Sprung ins kalte Messing-Becken

Du weißt ja, wie das war. Nach meiner Frühpensionierung dachten alle, ich würde jetzt zur passionierten Rosenzüchterin mutieren. Aber jedes Mal, wenn Miles Davis mit 'So What' durch meine Lautsprecher hauchte, spürte ich dieses Ziehen in der Magengegend. In der Schule hieß es damals: Blockflöte. Danach hielt ich mich jahrzehntelang für unmusikalisch — ein Urteil, das man mit zwölf Jahren fällt und dann wie eine alte Steuernummer mit sich herumschleppt. Aber zum 50. Geburtstag wollte ich es wissen. Ich habe meinem Nachbarn seine alte, etwas verkratzte Trompete abgekauft.

Anfangs habe ich kurz überlegt, ob ich nicht lieber Schlagzeug lernen sollte, so wie meine Tochter das als Teenager mal wollte. Da gibt es ja tolle Sachen wie den meineMusikschule Schlagzeug-Kurs oder den RudiHein Schlagzeug-Kompakt Kurs für Leute, die lieber einmalig zahlen. Sogar ein Cajon war in der Verlosung, weil man da mit dem Kurs von Martin so schön leise üben kann. Aber dann erinnerte ich mich an den strahlenden Klang der Trompeten in der Lambertikirche. Das war es. Kein Getrommel, sondern dieser klare, fast schmerzhafte Glanz.

Nahaufnahme von Trompetenventilen und Ventilöl auf einem Holztisch im Gartenhaus.

Warum ich mich für den Online-Weg entschieden habe

Als ehemalige Finanzbeamtin brauche ich Struktur. Ich kann nicht einfach 'drauflosblasen', das führt nur zu Frust und einer blauen Unterlippe. Ich habe mich für den Kurs meineMusikschule Trompete entschieden. Warum? Weil ich keine Lust hatte, mich als 50-jährige Anfängerin in die lokale Musikschule zu setzen, zwischen achtjährige Knirpse, die wahrscheinlich nach drei Wochen schon besser spielen als ich.

Online kann ich im Gartenhaus üben, wann ich will. Wenn ich morgens um acht im alten Strickmantel rüberhusche, sieht mich keiner. Der Kurs ist wie ein geduldiger Mentor, der mir Schritt für Schritt erklärt, wie ich den Ansatz richtig forme, ohne dass mir nach fünf Minuten die Puste ausgeht. Es ist diese Mischung aus Freiheit und einem festen Lehrplan, die mir hilft, dranzubleiben. Falls du dich auch fragst, wie man das zeitlich regelt: Ich habe mir einen festen Plan nach meinen ersten vier Wochen erstellt, der mir hilft, nicht einfach nur ziellos Töne in die Luft zu jagen.

Die Realität im Gartenhaus: Speichel, Schwindel und Stolz

Man sagt dir vorher nicht, wie körperlich dieses Instrument ist. In der ersten Zeit — das war so im Februar, als es noch richtig knackig kalt draußen war — wurde mir nach zehn Minuten Üben oft schwindelig. Man atmet so tief ein, wie man es im Büroalltag nie getan hat, und presst die Luft dann durch dieses winzige Loch im Mundstück. Es ist ein bisschen wie das erste Mal Sport nach Jahren: Man entdeckt Muskeln im Gesicht, von denen man nicht wusste, dass sie existieren.

Einmal, es muss Ende März gewesen sein, habe ich es wohl übertrieben. Ich wollte unbedingt das hohe C erzwingen, weil ich dachte, ich müsste jetzt klingen wie Clifford Brown. Das Ende vom Lied war ein schiefer Ansatz und eine geschwollene Lippe am nächsten Tag. Da lernt man Demut. Man kann Musik nicht erzwingen, genauso wenig wie eine Steuererklärung schneller fertig wird, nur weil man den Taschenrechner böse anschaut. Ich musste erst lernen, wie ich die Trompete richtig halte, ohne dass mein Nacken verkrampft wie nach einer Woche Überstunden.

Kleine Siege und nasse Ventile

Es gibt diese Momente, in denen plötzlich alles stimmt. Letzte Woche, an einem sonnigen Dienstagvormittag, habe ich zum ersten Mal die ersten Takte von 'Kind of Blue' so gespielt, dass es nicht nach einer erkälteten Ente klang. Es war nur eine kurze Sequenz, aber der Ton war sauber, klar und hatte diesen metallischen Kern, den ich so liebe. In solchen Momenten vergesse ich die Mühe, das ständige Ölen der Ventile und das Entleeren der Wasserklappe (ja, es ist Kondenswasser, aber es bleibt eine feuchte Angelegenheit).

Ich merke auch, wie wichtig das richtige Material ist. Anfangs dachte ich, Mundstück ist gleich Mundstück. Weit gefehlt. Ich habe viel darüber gelesen, welches Mundstück für Anfänger wirklich Sinn macht, um sich nicht den Ansatz zu ruinieren. Es sind diese technischen Details, die man als Laie völlig unterschätzt.

Meine Bilanz nach den ersten Monaten

Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, hat sich die Investition mehr als gelohnt. Nicht nur finanziell — der Online-Kurs kostet mich monatlich weniger als ein guter Abend beim Italiener —, sondern vor allem für mein Wohlbefinden. Ich bin nicht mehr nur die 'ehemalige Beamtin'. Ich bin die Frau mit der Trompete.

Natürlich gibt es Tage, an denen ich die Kanne am liebsten im Garten vergraben würde. Wenn die Finger nicht flink genug sind oder ich mal wieder vergesse, wie man Noten liest, ohne jedes Mal die Linien mit dem Finger abzuzählen. Aber dann schaue ich mir wieder eine Lektion bei meineMusikschule an, sehe, dass auch andere diese Hürden haben, und mache weiter.

Hier ist eine kleine Übersicht für dich, falls du auch überlegst, ob du eher die Lippen spitzen oder die Stöcke schwingen willst:

Mein Herz schlägt für die Trompete, aber ich verstehe jeden, der sagt: 'Mensch, Schlagzeug wäre auch was.' Es kommt darauf an, was dich morgens aus dem Sessel holt. Für mich ist es das Messing, für andere vielleicht das Holz der Drumsticks oder eines Cajons.

Ein Wort zur Disziplin (Die Beamtin in mir kommt durch)

Man darf sich nichts vormachen: Online lernen erfordert Selbstbeherrschung. Es kommt kein Lehrer vorbei, der mit dem Zeigefinger wackelt, wenn man eine Woche lang nur Miles Davis gehört, aber kein einziges Mal die Ventile gedrückt hat. Mir hilft mein sonntägliches Tagebuch. Ich schreibe auf, was geklappt hat und woran ich nächste Woche arbeiten will. Das gibt mir die Struktur, die ich brauche, um nicht im Chaos zu versinken.

Falls du also auch 50 bist (oder 40 oder 60) und denkst, der Zug sei abgefahren: Er steht noch im Bahnhof. Er schnauft vielleicht ein bisschen, aber er fährt. Ob du nun mit der Trompete startest oder vielleicht doch den Cajon-Kurs ausprobierst, weil das im Wohnzimmer weniger Staub aufwirbelt — fang einfach an. Das Gefühl, wenn der erste Ton wirklich 'steht', ist unbeschreiblich. Es ist ein bisschen wie die erste Steuerrückerstattung nach dem Studium: Unerwartet, hart erarbeitet und absolut großartig.

Ich werde jetzt noch ein paar Atemübungen machen, bevor die Sonne ganz weg ist. Falls du Lust hast, diesen Weg mit mir zu gehen, kann ich dir den Kurs von meineMusikschule Trompete wirklich ans Herz legen. Er ist geduldig, strukturiert und hat mich von 'Ich weiß nicht, wie man das hält' zu 'Ich spiele meine erste Tonleiter' gebracht. Wir sehen uns im Gartenhaus!

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